9. April 2011, 10 Uhr, Karlsruhe: Gründung der Stiftung Badische Posaunenarbeit
"Posaunenarbeit ist ein starkes Stück Kirche!"
Mit diesen Worten würdigte Landesbischof Dr. Ulrich Fscher in seiner Ansprache als Schirmherr der Stiftung Badische Posaunenarbeit die Arbeit der Posaunenchöre und deren Bedeutung für die Gemeinden und die Landeskirche. Im Rückblick auf seine eigene Biographie kommt er zu dem Schluss, dass wohl einiges anders gelaufen wäre in seinem Leben, hätte es da nicht die Mitwirkung und somit kirchliche Sozialisation im Posaunenchor seiner norddeutschen Heimatgemeinde gegeben.
Mit gewissem Stolz hob er die qualitative Arbeit der Badischen Posaunenarbeit auf allen Ebenen und deren millieu- und generationsübergreifendes Zusammenspiel hervor, das er für vorbildlich und in der Kirche einmalig hält. Es ist ihm ein Anliegen, diese Arbeit langfristig zu sichern und zu stärken, weshalb er gern die Schirmherrschaft der Stiftung übernommen habe.
Der Festakt zur Gründung der Stiftung Badische Posaunenarbeit fand im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins Badische Posaunenarbeit im Gemeindehaus der Stadtkirche Karlsruhe statt und war auch zugleich ein gelungener Anlass, das zehnjährige Jubiläum des Fördervereins zu begehen.
Höhepunkt war die Unterzeichnung des Stiftungsvertrages durch die elf Gründungsstifter, die zusammen 80 000 € als Grundstock für die Stiftung bereitgestellt haben.
Die Mitgliederversammlung wählte auch das erste Kuratorium der neuen Stiftung. Es besteht aus Prof. Dr. Ulrich Maas, Prof. Dr. Klaus-Dieter Block, Georg Bellinger, Oberkirchenrat Dr. Matthias Kreplin als Vertreter des Evangelischen Oberkirchenrats und Gisela Kirchberg-Krüger als Vertreterin des Landesarbeitskreises der Badischen Posaunenarbeit. Qua Amt gehören dem Kuratorium an: Landesobmann Pfr. Maximilian Heßlein und die beiden Landesposaunenwarte Heiko Petersen und Armin Schaefer. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung traf sich das neu gewählte Kuratorium zur ersten konstituierenden Sitzung und wählte Prof. Dr. Ulrich Maas zum Vorsitzenden.
Nach all den Formalitäten und feierlichen Gedanken blieb man noch gern beim Stehempfang zusammen und ließ die Veranstaltung im persönlichen Gespräch ausklingen.